Über mich ...
Über mich
Who the fxck is Boris Makarucha?
Kein Trend, kein Mainstream. Nur purer Ausdruck. Mode ist meine Sprache, meine Kunst, meine Rebellion. Jedes Design, das ich erschaffe, erzählt eine Geschichte. Eine Geschichte von Individualität, Freiheit und dem Mut, anders zu sein.
Alles begann in meiner Kindheit. Mein Vater nähte viel, änderte Jeans um, und ich beobachtete fasziniert die alte Singer-Nähmaschine, die mir zugleich Respekt einflößte. Meine ersten eigenen Versuche? Katastrophal – ich zerstörte unzählige Nadeln, aber es hielt mich nicht auf. Die Faszination für Stoffe, für Schnitte, für die Möglichkeit, etwas Eigenes zu erschaffen, ließ mich nie wieder los.
Jeans – sie waren mein erstes großes Ding. Schon damals, in den Tagen der „Intershops“, als ich den Geruch von Seife, Schokolade und Kaffee mit der „großen weiten Welt“ verband, wusste ich: Das hier ist mehr als Kleidung. Es ist Identität. Und so begann ich, meine eigenen Denim-Kreationen zu entwickeln, weil mir das, was es zu kaufen gab, einfach nicht genug war.
Ich bin Autodidakt. Ich habe es mir selbst beigebracht. Trial and Error. Nähen, Schnitte entwickeln, Materialien testen – solange, bis es perfekt war. Mein erster Verkauf? Reiner Zufall. Ich hatte nie vor, Mode zu verkaufen. Ich war Maler, arbeitete auf Baustellen, bis ich merkte, dass das nicht mein Weg sein kann. Eine zweite Ausbildung zum Modenäher brachte mich auch nicht weiter – Handtücher und Heimtextilien haben nichts mit Mode zu tun. Also meldete ich ein Gewerbe an, richtete eine Werkstatt ein und fing an, meine Designs zu verkaufen. Der Rest ist Geschichte.
2008 meine erste Modenschau. 2009 die Sicherheitsnadel als Label. Sie steht für Sicherheit – für mich, für mein Unternehmen, für die Zukunft. Heute produziere ich ausschließlich mit Naturmaterialien. Plastik? Davon gibt es schon genug. Baumwolle, Seide, Leder – pur, authentisch, echt. Ich liebe japanischen Denim, schwer, hochwertig, mit Charakter. Leder? Ich experimentiere mit Fischleder – Lachs, Stör, Wels, Stachelrochen. Und ja, sogar mit zertifiziertem Krokodilleder, weil Mode auch nachhaltig sein kann.
Ich kreiere kleine Serien, maßgeschneiderte Unikate. Perfekt verarbeitete Klassiker oder wilde, zerstörte Designs – alles hat Platz in meiner Kollektion. Und immer wieder sehe ich es: Kunden, die erst zögern, sich dann trauen und plötzlich erkennen, dass das genau ihr Ding ist. Denn Mode soll nicht nur gut aussehen. Sie soll etwas mit dir machen.
Farben, Details, Stickereien, bemalte Stoffe – inspiriert von der asiatischen Symbolik, die mich fasziniert. Kirschblüten als Zeichen des Glücks. Koi-Karpfen als Symbol für Stärke. Ich finde diese Kraft in der europäischen Geschichte nicht, also erschaffe ich meine eigene Bildsprache.
Weimar – die Stadt, in der ich lebe und arbeite. Klassik überall. Doch warum sich darauf ausruhen? Warum nicht etwas Neues wagen? Ich frage mich oft, wie Goethe, Schiller oder Anna Amalia heute leben würden. Würden sie meine Mode tragen? Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht. Doch sicher ist: Sie hätten eine Meinung dazu. Und genau das will ich. Mode, die provoziert, die inspiriert, die bewegt.
Jedes Stück ein Statement. Jedes Design ein Stilbruch. Tauche ein in meine Welt.